Iced Earth, The Charm The Fury, StormHammer und Scavanger || 23.07.2017 || Free&Easy || Backstage München

Scavanger
SCAVANGER

Auch dieses Jahr weiß das Free&Easy mit allerlei verschiedenen Künstlern aus den verschiedensten Genre zu Punkten. Am Heutigen Abend stehen im Werk vor allem ein klassischer Metal Sound auf dem Programm.

 

Auftakt des Heutigen Abends auf dem Free&Easy im Backstage München machen die Jungs von Scavanger aus Rosenheim. 

 

Mit ihrem Mix aus Heavy Metal und Hard Rock haben sie die zahlreich erschienenen Leute vor der Bühne schnell auf ihre Seite gezogen.

 

Gespielt werden Songs aus ihrem 2. Album "Rise Of The Scarab", darunter "Boss Hoss" oder "Grandpa Death".

 

Ihre Zeit für Heute neigt sich dem Ende zu, doch die Leute wollen Scavanger nicht so einfach gehen lassen. 

Als Zugabe kommt dann noch ein Klassiker der Band "Heavy Metal Calling".

Stormhammer-Matthias-Kupka
STORMHAMMER

Scavanger sind noch nicht lange von der Bühne runter, da macht sich die Münchner Powermetal Band Stormhammer an den Soundcheck. 

 

Eines fällt dabei schnell auf, nicht Jürgen Dachl hält das Mikro in der Hand.

Nein, es ist Matthias Kupka. Er ist eigentlich Frontmann von Emergency Gate und Sinnestäter.

 

Nachdem Jürgen Dachl die Band im April verlassen hat, übernimmt für die anstehende Tour mit Serious Black eben jener Matthias Kupka den Gesang.

 

Auffallend ist aber nicht nur der neue Sänger, sondern auch die Garderobe von Horst Teßmann dem Bassisten. Ein flammendes Beinkleid ziert ihn Heute Abend.

 

Aufbau und Soundcheck sind erledigt, es kann losgehen. Und wie es das tut. 

 

Auf dem Plan stehen insbesondere Songs aus dem neuem Album "Welcome To The End" , 

die Energiegeladen in die Menge gedonnert werden. Matthias Kupka macht dabei eine durchaus beachtliche Figur, hat er mit der Band nach eigenen Angaben "nur 2 Proben" absolviert. Ganz aus seiner Haut kommt er aber dann doch nicht raus, hier und da ein Grunzer muss wohl sein. Passt aber auch sehr gut zum kraftvollen Klang, der Heute Abend geboten wird. 

 

Die Menge weiß das zu schätzen und startet immer wieder einen Pit. Die Stimmung bleibt den kompletten Auftritt über hoch. Souverän von allen Akteuren.

 

Das Aktuelle Album findet ihr hier: http://amzn.to/2wj0ENW*.

The Charm The Fury
THE CHARM THE FURY

Der nächste Act verspricht interessant zu werden. The Charm The Fury aus Amsterdam.

 

Relativ ruhige Töne entspringen während des Soundchecks, wird das nun ein "gemütlicherer" Auftritt, zu dem bereits gebotenen?

 

Nein, schon beim ersten Song wird klar: Hier wird jetzt Gas gegeben. Energiegeladener Metalcore, mit melodiösen Einflüssen zwischen drin.

 

Das eh schon überhitzte Werk wird noch mal ein Stück tropischer, was der Spielfreude von The Charm The Fury, noch dem Bewegungsdrang der Masse zu schaden scheint.

 

Viele Songs die heute Abend zum besten gegeben werden stammen vom Aktuellen Album "The Sick, Dumb & Happy". So auch "No End In Sight". Die Area tobt, was auch der Band sichtlich zu gefallen scheint.

 

Besonders Frontfrau Caroline Westendorp ist wie von der Tarantel gestochen auf der Bühne unterwegs. Mit Stimmgewalt von Shouts über Growls, bis hin zu sanften Cleanparts, die aber in diesem Fall zum Glück nur punktuell eingesetzt werden.

 

Auch Gitarrist Rolf Perdok kennt kein halten und schmeißt immer wieder den Propeller an.

 

Am Ende bleibt zu sagen, ein großartiger Auftritt ! Die Spielfreude von The Charm The Fury ging von der ersten Minute an auf die Masse über und hielt sich bis zum Ende. Das diese Band für eine Tour im November mit Eluveitie und Amaranthe als Support dabei ist wundert kaum.

 

Das Aktuelle Album findet ihr hier The Charm The Fury - The sick, dumb & happy.

Iced Earth
ICED EARTH

Nachdem The Charm The Fury fertig sind merkt man gleich, was nun ansteht. Viele, gerade die jüngeren verlassen das Werk, voll bleibt es dennoch. Zu sehen an den vielen Kuttenträgern, die nun herein strömen.

 

Das jetzt eine andere Liga von Band auf die Bühne kommt erkennt man auch daran, das keiner der Akteure bei der Vorbereitung zu sehen ist, wie das bei allen anderen zuvor noch der Fall war.

 

Die Bühne hüllt sich in ein tiefes rot, ein kurzes Intro wird abgespielt und dann legen die Mannen rund um Jon Schaffer von Iced Earth mit "Great Heathen Army" vom neuen Langspieler "Incorruptible" los.

 

Die Stimmung ist von Beginn an hoch. Der Sound kommt mit viel Power aus allen Rohren. Ganz egal ob aggressive Gitarrenriffs oder Melodische Einlagen, alles klingt so, wie es soll.

 

Ganz gleich ob Jon Schaffer, Stu Block, Luke Appleton oder Jake Dreyer, alle sind munter, wirken frisch und haben Spaß an dem was gerade passiert. Was daran zu erkennen ist das ein Herr Appleton, der in der Vergangenheit etwas starr wirkte nun freudig am headbangen zu sehen , ein Stu Block der immer wieder am umher laufen und animieren und gar Jon Schaffer immer wieder am lächeln ist.

 

Ganz klar kann man sagen, so müssen Iced Earth auf der Bühne agieren und klingen.

Und genau das weiß zu gefallen. Immer wieder werden die Songs mitgesungen, wirklich ruhe kehrt in die Area nicht ein.

 

Auch die Auswahl an Songs weiß sehr zu gefallen. Es stehen überwiegend Klassiker wie "Dark Saga" , "Burning Times" oder "Pure Evil" auf der Liste, aber auch jüngere Songs wie "Plagues Of Babylon" kamen nicht zu kurz.

 

Der starke Auftritt von Iced Earth wird am Ende abgerundet mit der Ballade "Watching Over Me".

 

Als Fazit für diesen Abend kann man sagen. Sehr gelungen! 4 Bands standen auf der Bühne die alle auf ihre Art und Weise zu gefallen wissen.

 

Das Aktuelle Album findet ihr hier Iced Earth - Incorruptible.